"Herzenspony - vom Zauber der Pferde inspiriert."

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Achtsame Freiarbeit auf Basis der positiven Verstärkung (mit Sonja von bewegungsfreudepferd.de)

 

Anmeldungen unter Freiarbeitskurs 

Foto: Lena Engl

 

08.Juli 2018

Wie Tierkommunikation die Beziehung verbessern kann

 

Ich bin immer wieder zu tiefst berührt und glücklich, wenn ich miterleben darf, wieviel Tierkommunikation bei unseren Tieren und auch in uns selbst bewegt. <3 

Durch die regelmäßigen Dialoge in denen unsere Lieblinge ihre Wünsche und Sorgen mitteilen dürfen, lernen wir zu verstehen, wie sie sich fühlen und warum es gewisse Verhaltensweisen zeigt. Alleine durch das Wissen, warum manche Reaktion so sind, wie sie sind, sensibilisiert sich unser Verständnis füreinander und verändert die Beziehung nachhaltig positiv. <3 
Die Bereitschaft sich dabei auf die Antworten unserer Lieblinge einzulassen, unser eigenes Verhalten zu reflektieren und sich mit unseren Gefühlen auseinanderzusetzen bietet auch uns die Chance auf persönliches und gemeinsames Wachstum. 

 

Es lassen sich in einem Tiergespräch auch oft verborgene Traumata auflösen, die zu vermeintlichen Verhaltensstörungen oder Widersetzlichkeit führen, wie es auch bei meiner kleinen Ponystute Leni der Fall war. 
Durch unsere regelmäßigen Gespräche wird Leni aber nach und nach selbstbewusster und traut sich viel mehr zu. Sie zeigt sich mittlerweile in der Herde und sagt auch mal ganz klar "Nein", wenn ihr etwas nicht passt, das war früher nicht so. Ihr glaubt gar nicht, welch großer Schritt das für Leni ist und wie mega stolz auf sie bin. <3 

 

Ich integriere die Tierkommunikation bei meinen Ponys auch ganz bewusst in unseren Tagesablauf und nutze sie bei allem was wir gemeinsam tun, egal ob frei arbeiten, reiten, spazieren gehen oder einfach nur beim gemeinsamen Seele baumeln lassen. Ich stelle dabei immer wieder fest, es ist so wichtig und wunderschön, wenn wir einander zuhören und unser Herz öffnen. <3 

 

Foto: Lena Engl 

 

09. Juli 2017

Die Kraft der Gedanken

 

Gerade fühle ich so viel Leichtigkeit im Sein und sehe keinerlei Begrenzungen meine Träume so auszuleben, wie ich es möchte. Ich habe das Gefühl, das Leben gibt mir endlos viele Wege und ich darf sie alle gehen und ausprobieren. Ich arbeite die letzten Monate dahingehend sehr viel an mir selbst - mehr und bewusster als wohl jemals zuvor. Auslöser dafür war ein Schicksalsschlag im vergangenen Herbst, der mich immer wieder an meine tiefsten emotionalen Grenzen gebracht hat, mir aber gleichzeitlich auch die Chance gegeben hat, mein Leben neu zu ordnen. Verzeihen war dabei ein großes Thema, genauso wie die Suche nach dem Glück, sich selbst und Anderen echte Zeit schenken...
Das Leben zeigt uns immer wieder Gedanken und Gedanken schaffen Gefühle, die sehr viel Kraft haben. Wir brauchen dazu keinen bestimmten Ort, wir können sie einfach in unserem Kopf erschaffen. Geübter sind wir allerdings leider oft darin uns negative Bilder zu schaffen, dies geschieht oft ganz unbewusst. Gedanken wie "vor dem Traktor scheut mein Pferd bestimmt, er kann nur in dieser Ecke angaloppieren, ach er kommt eh nicht mit mir mit"... Wenn wir uns diese Dinge nur oft genug sagen oder gedanklich ausmalen, dann wird wohl genau das passieren, was wir uns da so alles zusammen zimmern. Sinnvoller aber zu Beginn etwas schwieriger ist es, wenn wir immer wieder versuchen uns die schönsten Bilder auszumalen und genau diese auch mit zu unseren Pferden nehmen. Wenn ich das tue, dann fühle ich dabei so deutlich, dass meine Ponys diese positiven Schwingungen spüren und unsere Seelen noch stärker im Gleichklang sind als jemals zuvor - so als ob sie nur darauf gewartet hätten, dass ich diesen Weg bereit bin zu gehen. Plötzlich erscheint nichts mehr unmöglich und eröffnet mir einen noch viel größeren Horizont, als jenen, den ich mir jemals zuvor erträumt hatte. Nugget und Leni schenken mir dann plötzlich Lektionen, an denen ich vorher immer wieder auf der Stelle trat. Das man seine Gedanken nicht von heute auf morgen ändern kann, sollte man sich immer wieder bewusst machen und nicht enttäuscht sein, wenn es mit den vielen positiven Bildern nicht sofort klappen möchte. Das Geheimrezept besteht wohl darin mit kleinen Gedanken zu beginnen und wenn das geklappt hat, diese sukzessive zu steigern. Seine Gedanken anders zu formulieren braucht Zeit und bedeutet oft auch auf Ursachensuche und Findung zu gehen. Was man hinterher allerdings dafür bekommt, entlohnt jegliche Anstrengungen, denn die Resonanz welche man erfährt ist unglaublich schön, schafft so viel Zufriedenheit, innere Stärke und einfach ein so gutes Gefühl. Habt Mut, seit kreativ und probiert es aus. 

 

 

Foto: Lena Engl    

 

16. April 2017                                                                                         

Freiarbeit - weil man nicht nur einfach die Seile ablegt...

 

Seit fast 4 Jahren spiele ich mit Nugget sehr viel frei. Ich hatte von Anfang an das Glück, dass Nugget die Möglichkeit mir frei zu folgen sehr schnell angenommen hat und dabei immer hoch motiviert ist. Ich arbeite dabei vor allem mittels positiver Verstärkung mit Stimme und Futterlob. 

Zu sehen, wie ein Pferd einem Menschen frei folgt und das ohne jeglichen Druck und Zwang fasziniert viele Menschen immer wieder aufs Neue. Ich bekomme deshalb nicht selten Anfragen, in denen ich gefragt werde, wie ich das mache und wie man dem Pferd möglichst schnell die Freiabeit lernt. Ich antworte dann immer, dass ich dabei ohne eine bestimmte Methode arbeite, sondern einfach nur das annehme, was mir mein Pony schenken möchte und das ist mal mehr und mal weniger. Für mich bedeutet Freiarbeit nicht nur die Seile abzulegen, sondern vor allem meinem Pony zuzuhören, es zu lesen, zu fühlen, Energien zu spüren und ihm tatsächlich auch all die Freiheiten zu geben, die es dabei haben möchte. Wenn Nugget sich dabei dann auch mal wegdreht oder ein paar Schritte von mir weg geht, dann sehe ich das nicht als mangelnde Verbindung, sondern der Freiheit, die ich ihm gerne zugestehe. Ich verzichte dabei auf Hilfsmittel wie Gerte etc. sowie auf jeglichen Druck und gehe ohne Erwartung in das Spiel mit meinem Ponybub. Aus dieser Zwanglosigkeit entstanden bisher all unsere schönsten Zirkuslektionen, die mir Nugget komplett freiwillig angeboten hat und die ich dann nur noch mittels einem Kommando positiv verstärkt habe. Freiarbeit ist nicht einfach mal schnell Futter ins Pferd stecken und dann macht es alles was ich möchte. Zu Freiarbeit gehört vor allem sich selbst frei machen von seinen eigenen Erwartungen -  es ist viel mehr das Pferd entscheiden zu lassen, ob und wann es mitmachen möchte. Es gibt dabei auch Pferde, die nicht so motiviert sind, wie Nugget es ist, auch das muss man respektieren. Meiner Meinung nach sollte man in so einem Fall reflektieren, warum das Pferd nicht bereit ist mitzumachen und dort ansetzen. Hat man vielleicht gerade selbst einen schlechten Tag? oder baut man zu viel Druck auf, auch mental? oder spiegelt das Pferd gerade den Menschen, der vielleicht auch unachtsam durch die Welt geht und vielleicht auch schwer vertrauen kann? Es gibt so viele Gründe, warum Pferde sich gerade bei der Freiarbeit gegen den Menschen entscheiden können. Unsere Fellnasen sind so feinfühlig, dass sie auf kleinste Signale unserer Körpersprache und Schwingungen reagieren. Auch das ist ein Geschenk, dass sie uns machen, noch dazu ist es oft auch eine Aufforderung an uns selbst, erstmal bei sich aufzuräumen, bevor man den Fehler beim anderen sucht. Wenn wir mit uns im reinen sind, dann werden wir die Authentizität ausstrahlen, die so wichtig ist damit sich unsere Ponys uns bei der Freiarbeit anschließen. Traut euch - habt Mut und seht euch eure eigenen Gefühle immer wieder an, denn oft sind genau sie auch der Schlüssel zu Vertrauen, tiefer Verbundenheit und letztlich zur Liebe.

Foto: Lena Engl                                                                                                                  

24. November 2016

Gelassenheit tut jedem gut 

 

Ihr Lieben, 

das Thema Gelassenheit ist etwas womit ich mich immer wieder gerne beschäftige und jedes Mal neue und schöne Erfahrungen und Erkenntnisse gewinne, wenn ich sie anwende. Manche Menschen sind von Natur aus sehr gelassen und anderen Menschen wiederum fällt es in bestimmten Situationen eher schwer gelassen zu bleiben. Vor allem dann, wenn sie in Situationen mit ihrem Pferd kommen, die sie selbst als sehr unangenehm empfinden, dabei unsicher werden und nicht recht wissen wie sie reagieren können.

Auch ich habe diese Situationen mit Nugget schon hinter mir. Ich möchte euch erzählen, was in mir immer wieder sehr großen Stress ausgelöst hat und wie ich im Laufe der Zeit damit gelassener wurde. Beim spazieren gehen oder ausreiten, war es für mich eine Zeit lang sehr anstrengend anderen Pferden zu begegnen. Nugget hat sich dabei sehr aufgezogen und tänzelte am Strick oder unter mir, so dass ich Angst bekam, dass er sich womöglich losreißt oder sonst irgendwelche schlimmen Dinge passieren könnten. Zum Glück ist keines meiner schlimmsten Bildern im Kopf je tatsächlich passiert. Ich malte mir wirklich die schrecklichsten Dinge aus und hatte diese Bilder sofort in meinem Kopf abgespeichert. Ich versuchte ihn und mich in diesen Situationen immer mit Stimme und Futter zu beruhigen, was zwar meistens auch sehr gut geklappt hat, doch stressig war es trotzdem jedes Mal für uns beide. Ich beschloss diesen Situationen deshalb erstmal aus dem Weg zu gehen, frei nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn". Nun, letztlich habe ich uns beide damit aber sehr begrenzt, was Nugget und mich auf Dauer nicht glücklich machte. Ich hatte also einen neuen Gedanken und wollte mich vorsätzlich in Situationen begeben, in denen ich wusste, dass wir garantiert anderen Pferden begegneten. Ich hatte mir fest vorgenommen mich in meiner Gelassenheit zu üben, meine Ängste anzusehen, sie zu überwinden, um meine negativen Gefühle nicht weiterhin auf Nugget zu projizieren. Wir machten uns also auf den Weg und begegneten sehr schnell den ersten Pferden im Wald. Anstatt den Strick auf Zug zu nehmen, wie ich es vorher intuitiv oft getan hatte, habe ich ihn diese Mal locker durchhängen lassen. Das war gerade anfangs eine enorme  Überwindung für mich aber ich hatte das Gefühl, dass dies unsere große Chance ist, um dieses Thema aufzuarbeiten. Nugget durfte sich groß machen und einfach sein. Das Schöne daran war, dass mein Ponylein nicht mehr um mich herum tänzelte, sondern, dass er bei mir blieb und damit meine ich auch, dass er auf mich reagierte, was vorher nicht immer der Fall war. Er war zwar immer noch nervös aber mir schlug das Herz ja schließlich auch bis zum Hals, so dass es kein Wunder war, dass er erstmal noch nicht völlig entspannt bleiben konnte. Nugget holte sich dennoch seine Leckerlis bei mir ab und ich spürte, dass er sich freuen konnte, dass ich endlich versuchte entspannt und gelassen zu sein und ihn nicht mehr festhalten wollte. Diese erste positive Erfahrung liegt schon einige Zeit zurück aber ich erinnere mich jedes Mal wieder daran, sobald sich in mir das Gefühl auftut mich gleich innerlich fest zu machen und anzuspannen. Ich sage meinem inneren Zweifler dann, dass er beruhigt wieder gehen kann und Nugget und ich die Situation positiv und ohne ihn meistern werden. 
Vielleicht ahnt ihr worauf ich hinaus möchte? Ich möchte euch ermutigen an eurem eigenen Thema und eurer Gelassenheit zu arbeiten, denn unser Gemütszustand überträgt sich sofort auf unsere Ponys, negativ, sowie aber auch positiv. Das Gute an der Gelassenheit ist, dass auch wenn man mit dieser Gabe nicht geboren wurde, man sie trotzdem lernen kann. Man braucht dazu einfach etwas Offenheit, Motivation, ein bisschen Ausdauer und vor allem aber Bereitschaft, um sich von alten eingefahrenen Bahnen lösen zu können, in denen sich unser Denken und Handeln sehr häufig bewegt. Unsere abgespeicherten Erfahrungen und unsere Bilder im Kopf, die wir uns ausmalen beeinflußen uns dabei maßgeblich. Mein Bild im Kopf ist mittlerweile ein entspanntes Nuggetpony, dass sich durchaus auch mal richtig präsent zeigt aber das vor allem immer bei mir ist und ich dabei unsere vertraute Verbindung spüren kann. Ich sehe mich mittlerweile selbst mit einem langen durchhängenen Seil und einem Lächeln im Gesicht, weil ich ein so hochenergetisches Pony an meiner Seite haben darf. Gelassenheit ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen stattfindet und geschieht, es ist vor allem Arbeit an sich selbst und seinen Ängsten. Ihr Lieben, nun habt den Mut und probiert es aus, malt euch positive Bilder und sagt euren negativen Bildern und inneren Zweiflern, dass ihr sie nicht mehr braucht. Eine Portion Gelassenheit tut uns nämlich allen gut - bleibt ruhig, glaubt an euch und ihr könnt mit ein bisschen Übung Situationen meistern, die ihr vorher vielleicht nicht für möglich gehalten hättet. 

 

Foto: Lena Engl

 

Juli 2016

Seminar Gymnastizierende Bodenarbeit  

                                                                           

Ihr Lieben,

 

ich habe mich diese Woche für den 5 wöchigen Online Kurs "Gymnastizierende Bodenarbeit" bei Kati Westendorf von Equinality - Zusammenarbeit mit Pferden​ angemeldet. 

Ich war bereits als Theorieteilnehmer auf einem Kurs von Kati und war damals schon sehr begeistert von ihrer Arbeit. Umso mehr freue ich mich, dass ich einen der wenigen Plätze in ihrem Online Kurs bekommen habe und mich jetzt auch aktiv bei der Arbeit mit meinen beiden Ponys mit einbringen kann. Ich werde bestimmt wieder sehr viel Neues dazu lernen und bin schon total gespannt  und vorfreudig, das Gelernte mit meinen Ponys und Euch umzusetzen. 
 

Fotos: Lena Engl 

18. Mai 2016

Bodenarbeitsseminar Pfingsten 2016 / Impressionen 

 

Am Pfingstwochenende habe ich bei mir am Stall zu einem Bodenarbeitsseminar eingeladen. Wir hatten dabei verschiedene Facetten der Bodenarbeit in den Fokus genommen, unter anderem die Freiarbeit mit positiver Verstärkung und die  gymnastizierende Arbeit am Kappzaum. Als pferdische Lehrmeister waren Little Nugget, Leni und Monikas Hafi Stute Lisa dabei. 

Gestartet haben wir mit einem Theorieteil zum Thema Anatomie & Biomechanik. Um den Theorieteil anschaulicher und leichter verständlich zu machen, habe ich einiges an Bildmaterial für die Kursteilnehmer vorbereitet und teilweise auch direkt an Nugget & Leni erklärt. 

Nach einer Kaffee- und Kuchenpause ging es dann in den Praxisteil über. 

Den Anfang hat Julia mit meinem Frechdachs „Little Nugget“ und dem Thema Freiarbeit gemacht. Da Nugget ein sehr extrovertiertes Pony ist und jeden Seminarteilnehmer erstmal von unten bis oben begutachten und durchsuchen musste, hatte Julia es zu Beginn mit Nugget gar nicht so leicht. Für Nugget war Julia anfangs noch recht uninteressant und er sah erstmal keinen Anreiz ihr zu folgen. Julia hat sich Nugget daraufhin stückchenweise immer wieder genähert und ging dann wieder etwas von ihm weg, was Nugget neugierig werden hat lassen. Als Nugget ihr daraufhin folgte, wurde er natürlich sofort von der strahlenden Julia belohnt. Von diesem kleinen Moment an, war das Eis langsam gebrochen und Julia konnte Nugget immer mehr davon überzeugen ihr zu folgen. Da Nugget einen sehr großen Individualbereich für sich benötigt, ist bei ihm eine sehr feine Körpersprache, mit so wenig wie möglich Körperkontakt wichtig. Die beiden arbeiteten bei der Freiarbeit betont eher auf einem niedrigen Engergielevel, was Nugget aber nicht daran hinderte, Julia eindrucksvoll zu zeigen was in ihm steckt und wie er sich präsentieren kann. Für mich war bei der Freiabeit vor allem wichtig, dass man dabei nicht nur die Seile vom Pferd ablegt, sondern dass man seinen Geist frei macht, jegliche eigenen Erwartungen zurückstellt und sich dabei voll und ganz aufeinander einlässt und die Leichtigkeit spür- und sichtbar wird. Ich finde das ist Julia und Nugget wirklich sehr schön gelungen und es sind dabei auch ein paar wunderschöne Fotos von den Beiden entstanden. 

Unser nächster Lehrmeister war meine zauberhafte Ponystute „Leni“. Mit Leni arbeite ich selbst sehr viel vom Boden mit dem Kappzaum, weshalb sie hierbei bereits ein gewisses Maß an Routine hat. Lenis Stärken liegen dabei vor allem in ihrer inneren Ruhe und ihrer Geduld, die sie uns Menschen gegenüber aufbringt, wenn wir auf der Suche nach der richtigen Hilfengebung sind. Leni war für Monika deshalb sozusagen das „Versuchskaninchen“, da Monika selbst mit ihrer Stute Lisa auch am Kappzaum arbeiten wollte. Für Monika war es wichtig zu wissen, wie sich die Biegungen anfühlen und Leni half ihr dabei, diese Erfahrung machen zu können. Monika konnte in dieser Sequenz aus Leni im Seminar ein paar wirklich schöne Stellungen, herauslocken und Leni war dabei total motiviert und strahlte ganz stolz. Es war sehr schön den Beiden zuzusehen und die Verbindung zwischen ihnen zu fühlen. 

Hinterher fuhren wir dann alle weiter zum Stall von Monika und ihrer Hafi Stute „Lisa“ und es stand die dritte Einheit des Praxisteils an. Ich habe vorher mit Monika und Lisa zusammen noch nie gearbeitet und war schon sehr gespannt und etwas aufgeregt, wie Lisa die Arbeit am Kappzaum findet. Obwohl Lisa schon ein stolzes Alter hat, so hat sie doch einen sehr wachen Geist und gehört keinesfalls zum alten Eisen, wie sie eindrucksvoll bewiesen hat. Bei den gymnastizierenden Übungen am Kappzaum hat sie uns alle überzeugt, als sie uns mit einer Leichtigkeit die ersten Seitengänge zusammen mit Monika gezeigt hat und dabei eine ganz besondere Ausstrahlung bekommen hat. Zum Abschluss hat uns Lisa sogar noch ein schönes Kruppeherein geschenkt. Gezeichnet von der Liebe, die zwischen den Beiden spürbar war und dem gegenseitigem respektvollen Umgang war ich wirklich sehr beeindruckt, wie Lisa total motiviert und schön mitgemacht hat.

Es war ein sehr schöner und lehrreicher Praxisteil mit drei ganz unterschiedlichen Ponys, die uns wieder einmal sehr viel über uns selbst gelernt haben, vielen Dank dafür meine lieben Fellnasen. Danke auch an alle Teilnehmer für die Inspiration, euer Vertrauen und dass ihr euch auf meine Ideen eingelassen habt, es war ein toller Nachmittag.

Foto: Lena Engl

 

30.01.2017

Wie zufrieden seid ihr?

 

Lebt ihr im Einklang mit euch selbst? Oder gibt es eine Eigenschaft, die ihr an euch nicht so gerne mögt?

Ich habe beispielsweise die Eigenschaft, dass ich gerne direkt sage was ich denke. Einerseits schätze ich diese Eigenschaft an mir, andererseits hat sie mich auch immer mal wieder in anstrengende Situationen gebracht, in denen ich mir selbst wünschte lieber nicht zu sein. Das Positive an dieser Eigenschaft ist jedoch, dass ich niemanden etwas vormache, meine Wünsche und Meinung klar ausspreche und mein Gegenüber immer weiß, woran er bei mir ist. Dies hat mir gerade bei der Arbeit mit Nugget sehr viel geholfen, denn auch er benötigt eine eindeutige Hilfengebung von mir. Durch und mit ihm habe ich gelernt, diese Eigenschaft positiv zu formulieren und bei unserer täglichen Zusammenarbeit so auch einzusetzen. Unsere Beziehung ist seither harmonisch und vertraut und auch ich bin mit meiner Eigenschaft, die für mich lange Zeit negativ behaftet war inzwischen sehr zufrieden und empfinde sie gerade bei der Zusammenarbeit mit Pferden sogar als sehr hilfreich und bereichend. Ich finde Zufriedenheit mit sich und seiner Person ist sehr wichtig, denn nur wenn wir im Einklang mit uns selbst sind, haben wir die Chance unseren Pferden liebevoll, sanft und vertrauensvoll zu begegnen und auch so mit ihnen zu arbeiten.

Foto: Lena Engl

Mut zur Freiheit

 

Wir sollten uns die Freiheit nehmen, wir selbst zu sein. Gerade in der Reiterszene erlebt man leider immer wieder Neid, Missgunst und ist oft einem gewissen Druck ausgesetzt. Wir sollten in solchen Momenten inne halten und uns vor Augen halten, welchen Weg wir mit unseren Pferden gehen wollen. 

Wenn wir uns frei machen von den Erwartungshaltungen der Anderen und auch von unseren eigenen Erwartungen an unsere Fellnasen, dann können wir und auch unsere Pferde sich verwirklichen. Indem wir alle Ecken und Kanten des Anderen respektieren und wahren, dürfen wir mit diesen wundervollen Wesen gemeinsam einen freundschaftlichen und vertrauensvollen Weg gehen. 
Ich wünsche euch den Mut und ein gutes Gelingen auf eurer persönlichen Entdeckungsreise zur selbstgewählten Freiheit. 

 

Foto: Lena Engl Foto: Lena Engl

Ich meine fast, wenn ich mir mit der Seele etwas innig wünsche, dann erfüllt das Leben mir solche Wünsche gerne. 

 

Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich davon geträumt und es mir gewunschen habe, dass Nugget einfach so neben mir liegen bleibt. Anfangs waren es Sekunden, dann wurden es Minuten und irgendwann ist er neben mir komplett eingeschlafen und hat dabei geträumt. Seine Lippen haben sich bewegt und er hat dabei immer wieder ganz leise gebrummelt. Das war so ein wunderbarer Herzensmoment, den mir mein Indianerpony geschenkt hat, den ich wohl niemals vergessen werde.  

Nugget zeigt mir mittlerweile so klar und deutlich, dass er sich wohl fühlt, dass er sich entspannen kann und dass er mir vertraut. 
Obwohl Nugget sich schon seit längerer Zeit immer wieder neben mich ablegt, auch auf Kommando, so ist es für mich trotzdem jedes Mal etwas ganz Besonderes. Es sind Momente, die auch mich zur Ruhe bringen, die mich inne halten und die mich einfach nur bei und mit ihm sein lassen. 

Für mich der schönste Liebesbeweis, den mir mein Kleiner geben kann.

Foto: Lena Engl

Ihr Lieben,Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert."

30. Januar 2016

Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert.

 

Auch bei uns in Bayern ist endlich der Schnee angekommen. 

„smile“-EmotiNugget und ich haben das Traumwetter heute gleich mal genutzt und sind ausreiten gegangen. „smile“-Emoticon 

Es war soo herrlich, durch die verschneite Winterlandschaft zu reiten und all diese wunderschönen Momente einzufangen und zu genießen. Einfach nur die Natur spüren und dabei zur Ruhe kommen, schafft so viel Seelenfrieden und bereitet zugleich so große Freude. „heart“-Emoticon 
Mein Plüschponylein war auch total brav und hat sich trotz überschüssiger Energie wirklich ganz anständig benommen - da bin ich immer ganz stolz auf ihn. 

 

 

 
Foto: Lena Engl
 
29. Januar 2016
Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben.
 
Die letzten 2 Wochen krame ich mir immer wieder die vielen kleinen wunderschönen Momente hervor, dir mir meine Ponys schon geschenkt haben. In meinem momentanen Urlaub-Lern-Prüfungsalltag in dem mein Kopf oft quer steht, sehne ich mich noch mehr als sonst nach innerer Ruhe und diesen ganz besonderen Augenblicken. Ich ertappe mich allerdings gerade häufig dabei, dass ich Gedanken verloren die Stallarbeit erledige, mit den Ponys etwas unternehme aber dabei einfach nur funktioniere. Als ich mir vor ein paar Tagen diesen "leeren" Zustand bewusst gemacht und mich zurück auf den Boden der Tatsachen geholt habe, konnte ich endlich wieder all die schönen und auch so wertvollen Momente mit meinem beiden Lieblingen sehen und genießen. 

„smile“-Emoticon Ich denke es ist etwas sehr menschliches, dass man gerade in Situationen in denen man unter Druck ist, einfach auch mal neben sich steht. Wichtig ist aber dennoch, dass man sich immer wieder erden kann und man dabei den Blick für das Wesentliche und Schöne nie verliert - denn jeder noch so kleine Augenblick ist das Leben, unser Leben.

„heart“-Emo

"Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder. Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse." "Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder. Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse." / Foto: Lena Engl